Tauchtipps

“The sea, once it casts its spell, holds one in its net of wonder forever.” – Jacques-Yves Cousteau

TAUCHTIPPS

Sicherheitsstop

Sicherheitsstop

  • Tipp 1

Auch bei Nullzeittauchgängen gibt es Risiken beim Auftauchen. Daher sollte – ob Deko- oder Nullzeittauchgang immer bei 3 - 5 Meter ein Sicherheitsstopp für 3 Minuten gemacht werden. Dabei keine Luft sparen, sondern tief einatmen und eine entspannte Tarierung wählen. Arme und Beine langsam bewegen.

Tipp 1
TIPP 2
die letzten langsamen Meter

die letzten langsamen Meter

  • TIPP 2

​Bei Dekotauchgängen sollte auf den letzten 5 Metern eine Auftauchgeschwindigkeit von 1 m/min gewählt werden. Der relative Druckverlust ist hier am größten. Es besteht die Gefahr von Blasenbildung. Der VDST hat beobachtet, dass die Müdigkeit nach Tauchgängen dadurch deutlich gemildert werden kann.

Oberflächenpause

Oberflächenpause

  • TIPP 3

Selbst 1 ½ Stunden nach einem Tauchgang kann man kleinste Bläschen in den Blutgefäßen nachweisen. Daher sollte mindestens eine sogenannte Oberflächenpause von 2 ½ Stunden eingehalten werden.

TIPP 3
TIPP 4
Wasser ist leben

Wasser ist leben

  • TIPP 4

In den heißen Regionen der Welt und auf Flugreisen verliert der Körper sehr schnell relevante Mengen an Flüssigkeit. Dieser löst aber nicht direkt Durst aus und ist daher problematisch. Ein Taucher sollte immer so viel trinken, dass der Urin möglichst klar ist.

Alkoholische-, oder Getränke mit Kohlensäure sind aber zu vermeiden.

Gerade bei Durchfall oder starkem Schwitzen ist zusätzlich auch auf eine entsprechende Mineralisierung zu achten.

Wärmeerhalt

Wärmeerhalt

  • TIPP 5

Bei langen Tauchgängen kühlt der Körper auch in warmen Gewässern stark aus. Ein kompletter Kälteschutz, wie z.B. Haube, Füßlingen, etc. ist daher immer zu tragen. Ein kalter Körper reduziert in der Dekophase die Bläschenabgabe deutlich. Das Risiko für einen Dekompressionsunfall steigt deutlich.

TIPP 5
TIPP 6
Abreisetag beachten

Abreisetag beachten

  • TIPP 6

36 Stunden vor dem Abflug sollte der letzte Tauchgang beendet sein. Ein Flug oder die Fahrt über ein Gebirge birgt dann das geringste Risiko durch Restblasen noch tauchspezifische Symptome zu erleiden.

Sport beim Tauchen

Sport beim Tauchen

  • TIPP 7

Es kommt darauf an! Vor dem Tauchen kann sich Sport positiv auswirken, nach dem Tauchen definitiv nicht. Das Equipment zum Tauchspot tragen ist also problemlos möglich, zurück sollte es gefahren werden.

TIPP 7
TIPP 8
Apnoetauchen

Apnoetauchen

  • TIPP 8

Während Tauchgängen mit Atemgasen sollte auf Apnoetauchgänge verzichtet werden. Das forcierte Vasalvamanöver kann hier Shunts öffnen und zu einem Dekounfall durch Restblasen der Atemgastauchgänge führen.

Jo-Jo nur am Faden

Jo-Jo nur am Faden

  • TIPP 9

Ständiges Wechseln der Tauchtiefe oder wiederholtes zwischenzeitliches Auftauchen steigert die Bläschenbildung enorm. Das Risiko eines Dekounfalls betrifft vor allem Tauchausbilder, welche daher die entsprechenden Übungen gut planen sollten.

TIPP 9
TIPP 10
kenne das Limit

kenne das Limit

  • TIPP 10

Die Tauchcomputer sind in der Regel auf zwei Tauchgänge pro Tag ausgelegt. Sie zeigen bei mehreren Tauchgängen oft Schwächen, welche dann durch den gesunden Menschenverstand des Tauchers überprüft werden sollten. Im Zweifel lieber einen kürzeren und flacheren Tauchgang planen oder die Sonne genießen.

Don’t do this

Don’t do this

  • TIPP 11
  • Heißes langes Duschen
  • Sauna
  • große Belastung nach dem Tauchen
  • Erschütterungen auf der Fahrt nach dem Tauchgang vermeiden
TIPP 11
#1 - SICHERHEITSSTOP
Auch bei Nullzeittauchgängen gibt es Risiken beim Auftauchen. Daher sollte – ob Deko- oder Nullzeittauchgang immer bei 3 – 5 Meter ein Sicherheitsstopp für 3 Minuten gemacht werden. Dabei keine Luft sparen, sondern tief einatmen und eine entspannte Tarierung wählen. Arme und Beine langsam bewegen.
#2 - DIE LETZTEN LANGSAMEN METER
​Bei Dekotauchgängen sollte auf den letzten 5 Metern eine Auftauchgeschwindigkeit von 1 m/min gewählt werden. Der relative Druckverlust ist hier am größten. Es besteht die Gefahr von Blasenbildung. Der VDST hat beobachtet, dass die Müdigkeit nach Tauchgängen dadurch deutlich gemildert werden kann.
#3 - OBERFLÄCHENPAUSE

Selbst 1 ½ Stunden nach einem Tauchgang kann man kleinste Bläschen in den Blutgefäßen nachweisen. Daher sollte mindestens eine sogenannte Oberflächenpause von 2 ½ Stunden eingehalten werden.

#4 - WASSER IST LEBEN

In den heißen Regionen der Welt und auf Flugreisen verliert der Körper sehr schnell relevante Mengen an Flüssigkeit. Dieser löst aber nicht direkt Durst aus und ist daher problematisch. Ein Taucher sollte immer so viel trinken, dass der Urin möglichst klar ist.

Alkoholische-, oder Getränke mit Kohlensäure sind aber zu vermeiden.

Gerade bei Durchfall oder starkem Schwitzen ist zusätzlich auch auf eine entsprechende Mineralisierung zu achten.

#5 - WÄRMEERHALT

Bei langen Tauchgängen kühlt der Körper auch in warmen Gewässern stark aus. Ein kompletter Kälteschutz, wie z.B. Haube, Füßlingen, etc. ist daher immer zu tragen. Ein kalter Körper reduziert in der Dekophase die Bläschenabgabe deutlich. Das Risiko für einen Dekompressionsunfall steigt deutlich.

#6 - ABREISETAG BEACHTEN
36 Stunden vor dem Abflug sollte der letzte Tauchgang beendet sein. Ein Flug oder die Fahrt über ein Gebirge birgt dann das geringste Risiko durch Restblasen noch tauchspezifische Symptome zu erleiden.
#7 - SPORT BEIM TAUCHEN

Es kommt darauf an! Vor dem Tauchen kann sich Sport positiv auswirken, nach dem Tauchen definitiv nicht. Das Equipment zum Tauchspot tragen ist also problemlos möglich, zurück sollte es gefahren werden.

#8 - APNOETAUCHEN

Während Tauchgängen mit Atemgasen sollte auf Apnoetauchgänge verzichtet werden. Das forcierte Vasalvamanöver kann hier Shunts öffnen und zu einem Dekounfall durch Restblasen der Atemgastauchgänge führen.

#9 - JO-JO NUR AM FADEN

Ständiges Wechseln der Tauchtiefe oder wiederholtes zwischenzeitliches Auftauchen steigert die Bläschenbildung enorm. Das Risiko eines Dekounfalls betrifft vor allem Tauchausbilder, welche daher die entsprechenden Übungen gut planen sollten.

#10 - KENNE DAS LIMIT

Die Tauchcomputer sind in der Regel auf zwei Tauchgänge pro Tag ausgelegt. Sie zeigen bei mehreren Tauchgängen oft Schwächen, welche dann durch den gesunden Menschenverstand des Tauchers überprüft werden sollten. Im Zweifel lieber einen kürzeren und flacheren Tauchgang planen oder die Sonne genießen.

#11 - DON’T DO THIS
    • Heißes langes Duschen
    • Sauna
    • große Belastung nach dem Tauchen
    • Erschütterungen auf der Fahrt nach dem Tauchgang vermeiden